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Termsheet als Standarddokument

March 17th, 2019 Posted by How to 0 thoughts on “Termsheet als Standarddokument”

Das Termsheet ist ein maßgebliches Dokument (und wesentlicher Meilenstein) in fast jedem Beteiligungsprozess. Es ist zu einem frühen Zeitpunkt der Umsetzung einer Finanzierungsrunde der erste entscheidende Schritt, zwischen Investor und Zielunternehmen die Eckdaten eines Investments in ein Startup festlegen.

Endlich gibt es einen Ansatz für ein Standarddokument – erarbeitet vom German Standards Setting Institute (GESSI). GESSI ist ein Gemeinschaftsprojekt von Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) und dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS). Durch diese partnerschaftliche Trägerschaft soll gewährleistet werden, dass die Standarddokumente die Interessen und Belange der eParteien und Stakeholder ausgewogen berücksichtigen.

Das German Standards Setting Institute ist entstanden aus dem allgegenwärtigen Wunsch, der deutschen Startup Szene, sowohl Gründern als auch Investoren einfache aber technisch konsistente Standardvertragswerke an die Hand zu geben und somit die Vereinheitlichung und Vereinfachung der Vertragslandschaft voranzutreiben.

Die vom German Standards Setting Institute erarbeiteten Dokumente sollen Anwendern ermöglichen – analog zu Standardformularen von beispielsweise Mietverträgen – in kürzester Zeit und mit geringsten, rein redaktionellen Anpassungen zu einem Vertragswerk zu kommen.

Die vom German Standards Setting Institute bereitgestellten Unterlagen bestehen aus mehreren Teilen:

Der eigentliche Standardtext Term Sheet, jeweils in deutsch und englisch, einmal als pdf und ergänzend als Word-Dokument zur eigenen Verwendung

Einführend dazu gibt es Verwendungshinweise zum Standardtextwerk Term Sheet, die Tipps und Hilfestellung bei der Anwendung liefern.

Schließlich gibt es als Anlage zum Termsheet einen Standard Cap Table als Excel-Datei.

Die Dokumente können hier runtergeladen werden: https://standardsinstitute.de/term-sheet/

Termsheet als Standarddokument

March 17th, 2019 Posted by 0 thoughts on “Termsheet als Standarddokument”

Das Termsheet ist ein maßgebliches Dokument (und wesentlicher Meilenstein) in fast jedem Beteiligungsprozess. Es ist zu einem frühen Zeitpunkt der Umsetzung einer Finanzierungsrunde der erste entscheidende Schritt, zwischen Investor und Zielunternehmen die Eckdaten eines Investments in ein Startup festlegen.

Endlich gibt es einen Ansatz für ein Standarddokument – erarbeitet vom German Standards Setting Institute (GESSI). GESSI ist ein Gemeinschaftsprojekt von Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) und dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS). Durch diese partnerschaftliche Trägerschaft soll gewährleistet werden, dass die Standarddokumente die Interessen und Belange der eParteien und Stakeholder ausgewogen berücksichtigen.

Das German Standards Setting Institute ist entstanden aus dem allgegenwärtigen Wunsch, der deutschen Startup Szene, sowohl Gründern als auch Investoren einfache aber technisch konsistente Standardvertragswerke an die Hand zu geben und somit die Vereinheitlichung und Vereinfachung der Vertragslandschaft voranzutreiben.

Die vom German Standards Setting Institute erarbeiteten Dokumente sollen Anwendern ermöglichen – analog zu Standardformularen von beispielsweise Mietverträgen – in kürzester Zeit und mit geringsten, rein redaktionellen Anpassungen zu einem Vertragswerk zu kommen.

Um das Standarddokument Term Sheet vorzustellen, gehen die Initiatoren aktuell auf bundesweite Roadshow, um die Inhalte vorzustellen und mit Investoren und Gründer gleichermaßen zu diskutieren. 

In Kooperation mit STARTPLATZ und dem Rotonda Investor Office findet ein Roadshow-Stop auch in Köln statt:

Am Donnerstag, 21. März 2019, 15.00 Uhr
STARTPLATZ, Im Mediapark 5, 50670 Köln

Weitere Infos und Anmeldung: https://standardsinstitute.de/veranstaltungen/

Was Angel-Investoren motiviert

March 12th, 2019 Posted by 0 thoughts on “Was Angel-Investoren motiviert”

Die Antwort auf die Frage: „Warum investiert eigentlich ein Business Angel?“ ist – wie wir sehen werden – keinesfalls trivial und steht in engem Zusammenhang mit der immerhin ab und an gestellten Frage nach der Rendite von Angel- Invest ments. Und spätestens an dieser Stelle wird es sehr interessant, weil sich die Rendite, also das Verhältnis von Ertrag zum eingesetzten Kapital – und zur eingesetzten Zeit! – bei Angel-Investments nur schwer bestimmen lässt und durchaus vielschichtig gesehen werden kann. Angel Investing reicht weit über den Bereich der reinen Kapitalanlage hinaus und ragt immer auch mehr oder weniger stark in Bereiche hinein, in denen es um aktives Mitwirken und eine sinnstiftende Beschäftigung geht.

Um die Renditeerwartung von Business Angels behandeln zu können, müssen wir zunächst mit einer kurzen definitorischen Abgrenzung beginnen. Gemeinhin anerkannt ist die Definition eines Business Angels als jemand, der sich in einer frühen Phase finanziell an Unternehmen beteiligt und gleichzeitig die Unternehmer mit Know-how und Kontakten unterstützt, sie also aktiv begleitet. Dies wird oft sinnbildlich als ein Engel mit zwei Flügeln dargestellt: auf der einen Seite das Kapital, auf der anderen Seite die aktive Unterstützung. Konstituierend für die Definition eines Business Angels ist zudem die Abgrenzung zum sogenannten Family&Friends Investor, der aus dem persönlichen Umfeld eines kapitalsuchenden Gründers kommt und zum Beispiel in ein Familienmitglied investiert, um dieser Person zu helfen und sie um ihrer selbst willen zu unterstützten. Eine solche Investmententscheidung fußt nicht zwingend auf rationalen Entscheidungsgründen. Die Amerikaner sprechen hier von Love Money in Abgrenzung zu Smart Money. Der Business Angel dagegen verfügt über ein grundlegendes Geschäftsverständnis und investiert in ein aus seiner Sicht vielversprechendes Business. Er investiert auch und vor allem in die handelnden Personen, aber nicht um ihrer selbst willen, sondern wegen ihrer besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen. Und schließlich -und das ist hier der wesentliche Punkt- erwartet ein Business Angel immer eine Rendite auf sein eingesetztes Kapital. Das heißt, er trifft eine Kapitalanlageentscheidung.

Kapitalrendite als Motiv?

Da die typischerweise sehr frühphasigen Angel-Investments gleichzeitig auch sehr risiko behaftet sind, erwarten Business Angels für ihr Investment im Gegenzug in aller Regel eine sehr hohe Rendite: über das gesamte Portfolio demnach einen Return auf das eingesetzte Kapital von im Durchschnitt vielleicht etwa 20–30%, für jedes einzelne Investment aber von mindestens 1000%, also einem Faktor 10 oder mehr auf das eingesetzte Kapital. Nicht aus Gier, sondern weil man für das Einzelinvestment mit einer hohen Ausfallwahrscheinlichkeit kalkuliert und die wenigen erfolgreichen Investments auch das eingesetzte Kapital der erfolglosen Investments kompensieren müssen.

So weit die Erwartungshaltung, wie sie sich in nahezu allen Abhandlungen, Interviews und Aussagen zu diesem Thema widerspiegelt. Inwieweit diese Erwartungen auch realisiert werden, ist kaum zu beurteilen, da es so gut wie keine belastbaren Daten dazu gibt. Angel-Investments werden nicht systematisch statistisch erfasst. Der Business Angels-Markt ist sehr heterogen und unübersichtlich. Nur ein kleiner Teil der Akteure ist in Netzwerken und Clubs organisiert. Auch Befragungen sind schwierig. So können Auskünfte zur durchschnittlichen Rendite verlässlich erst nach Abschluss eines Investments gegeben werden. Mithin stehen für belastbare Auskünfte nur Angels zur Verfügung, die auf eine relevante Zahl von Exits zurückblicken. Und schließlich führt die Tatsache, dass Angel-Investments regelmäßig mit einem hohen persönlichen Involvement über einen langen Zeitraum einhergehen, bei Befragungen zu dem zusätzlichen Problem, dass es bei der Beantwortung vermutlich zu weiteren Verzerrungen im Sinne einer nachträglichen Rechtfertigung kommt, in dem realisierte Investmentrenditen positiver dargestellt werden, als sie tatsächlich waren. Die Sozialpsychologie spricht hier von Dissonanzauflösung.

Im Vergleich zu privaten Angel-Investments ist die statistische Datenlage zu Beteiligungsaktivität und zum Erfolg von institutionellen Anlegern deutlich besser. Gleichwohl zeichnen die Ergebnisse solcher Untersuchungen nicht unbedingt ein besonders positi ves Bild mit Blick auf den Renditeerfolg. Es gibt durchaus relevante Stimmen, die in Abrede stellen, dass Renditen in Höhe von 20–30% in der Realität tatsächlich erreicht werden. Beispielhaft – und möglicherweise besonders kritisch – ist eine Studie der EVCA und Thomson Reuters aus dem Jahr 2013 (Pan European Private Equity Performance Benchmark Study) zu nennen, die für 446 Venture Capital-Fonds aus Euro pa im Seed- und Earlystage-Bereich eine durchschnittliche jährliche Rendite von -2,13%, also gar eine Negativrendite ausweist. Immerhin hat in diesem Fall zumindest das Fondsmanagement an den Fees verdient. Es ist natürlich grundsätzlich diskussionswürdig, ob ein Analogschluss zum Venture Capital-Bereich zulässig und überhaupt aussagekräftig ist.

Sicherlich gibt es sowohl Argumente, die für eine bessere Performance von Business Angels sprechen würden. Sie sind oftmals erfahrene Unternehmer, sie investieren ihr eigenes Geld und sind keine angestellten Manager. Umgekehrt gilt aber auch, dass Angel-Investoren im Vergleich zu Venture Capital-Gesellschaften tendenziell in früheren Phasen investieren und deshalb einem höheren Risiko ausgesetzt sind.

Am Ende muss man wohl akzeptieren, dass es aus heutiger Sicht keine verlässliche statistische Antwort auf die Frage nach dem monetären Renditeerfolg von Angel- Investments gibt. Ohnehin muss diese Frage jeder Angel-Investor für sich selbst beantworten.

Wahrscheinlich ist es hier wie in vielen anderen Bereichen auch: Es wird eine ganze Reihe an Business Angels geben, die hervorragende Investmententscheidungen treffen und damit eine sehr gute durchschnittliche Kapitalrendite erwirtschaften. Und es wird auf der anderen Seite eine große Zahl an Akteuren geben, die keine angemessene Rendite bzw. sogar Negativrenditen erzielen.

Nicht monetäre Rendite als Motiv?

Ich persönlich vermute sogar, dass es einen substanziellen Anteil an Angel-Investoren gibt, die sich – bei grundsätzlich vorhandener Renditeerwartung – noch nicht einmal Rechenschaft über ihre finanzwirtschaftlichen Erfolge ablegen und gleichwohl ihrer Invest mentaktivität mit Eifer und Freude nachgehen. Das führt uns zur nicht monetären Rendite. Denn wie der Input eines Angel-Investments aus zwei Komponenten bzw. Flügeln – Kapital und aktives Engagement – besteht, so besteht auch der Output, die Rendite, aus zwei Komponenten: zum einen aus einer monetären Rendite auf das eingesetzte Kapital, zum anderen aus einer Rendite auf das geleistete Engagement. Und letztere ist ebenfalls sehr vielschichtig.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und eine saubere begriffliche Schärfung und Abgren zung sollen nachfolgend verschiedene Motivlagen dargestellt werden, die bei Angel-Investoren vielfach zu beobachten sind und deshalb sicherlich als Bestandteile einer nicht monetären Rendite betrachtet werden können.

1. Eigenes Wissen weitergeben

Eine wesentliche Motivation für die Beteiligung an jungen Start-ups und der aktiven Begleitung junger Unternehmer ist sicherlich der Wunsch, eigenes Wissen und eigene Erfahrungen zu teilen und an eine jüngere Generation weitergeben zu können. Viele Business Angels sind selbst ehemalige Entrepreneure und langjährige Unternehmer, die ihr Unternehmen erfolgreich verkauft haben und nun die Zeit und das Kapital für solche Investments haben. Dieser Typus ist geradezu prototypisch für die Person des Business Angels. Aus der langjährigen unternehmerischen Tätigkeit verfügt er über einen umfangreichen praktischen Erfahrungsschatz, viel Methodenwissen, große Wirtschaftskompetenz und im besten Fall sogar die passenden Markt- und Branchenkenntnisse. Dieses Know-how findet nach dem eigenen Unternehmensverkauf keine adäquate Anwen dung mehr und sucht nach neuen Einsatzfeldern. Was der Familienunternehmer an seinen eigenen Nachwuchs weitergibt, teilt der Business Angel mit einer jüngeren Generation an motivierten und wissbegierigen Gründern und unterstützt diese so bei ihren eigenen Vorhaben.

2. Eigenes Wissen und das eigene Netzwerk sinnvoll für sich selbst nutzen

Ähnlich gelagert ist die Motivlage, das eigene Wissen und eine gute Vernetzung in die Branche weiterhin sinnvoll für sich selbst zu nutzen und einzusetzen. In dieser Rolle kann man sich sehr gut einen weiteren Prototyp der Business Angel-Landschaft vorstellen: den jungen erfolgreichen Digitalunternehmer, der sein Start-up nach Gründung und raschem Skale-up erfolgreich an einen strategischen Investor verkaufen konnte. Nach dem Exit hat er im Alter von Anfang bis Mitte dreißig viel Zeit, einen ausreichenden Kapitalstock und weiterhin beste Kontakte in die einschlägige Venture- Szene – er ist ja noch Teil davon. Vermutlich verfügt er zudem über ein hervorragendes Technologieverständnis. Weil er neue Geschäftsmodelle schnell versteht und jungen Unternehmen viele Türen öffnen kann, kann er neben seinem finanziellen Engagement mit wenig Zeitaufwand viel Mehrwert für das Venture schaffen und sich auf diesem Wege für sich selbst rasch ein schönes Beteiligungsportfolio aufbauen.

3. Be Part of the Game

Das Interesse an einem Start-up kann natürlich auch ganz einfach aus dem Wunsch entstehen, Teil von etwas zu sein, was entweder besonders sinnstiftend und/oder gesell schaftlich besonders relevant ist. Oder etwas, das einfach nur sehr spannend und interessant ist. Im ersten Fall basiert die Motivation möglicherweise auf gemeinsam geteilten Werten und Überzeugungen bis hin zu dem Bedürfnis, Teil von etwas Größerem oder gar Teil einer Mission zu sein. Das ist in etwa auch ein wesentlicher Treiber für Impact-Investments. Im zweiten Fall mag das Motiv deutlich leichtherziger sein und eher aus dem Spaß an der Sache resultieren. Je näher der Gegenstand des Ventures an der persönlichen Lebens welt ist, desto größer wird sicherlich auch ein persönliches Interesse am Produkt selbst oder an dem Tätigkeitsumfeld sein. Ein in der Filmwirtschaft aktiver Investor hat es einmal so formuliert: „Let me make my money back and give me something on top – give me an experience I could not have otherwise.“ Vielleicht durfte er mal als Komparse mitspielen oder einen Star in Cannes über den roten Teppich begleiten. Wer weiß?

4. Up to date bleiben

Ein weiteres Motiv, als Angel-Investor aktiv zu sein, ist artverwandt mit dem Wunsch, sein eigenes Wissen zu teilen. Nur ist in diesem Fall der Erkenntnisstrom umgekehrt: Das Wissen fließt vom jungen Start-up zum Investor. Es ist der Wunsch, up to date zu bleiben. Wie könnte man besser und näher an aktuellen technischen Fragestellungen, Markttrends und unternehmerischen Themen und Fragestellungen teilhaben, als es ein aktiver Angel-Investor kann, der als „Teilhaber“ darin involviert ist und aus erster Hand Einblicke in neue Ideen, Geschäftsmodelle und Technologien erhält. Die Quelle für das Interesse reicht hier sicherlich von reiner Neugier und dem Wunsch nach Horizonterweiterung bis hin zu einem professionellen Interesse, neue Erkenntnisse zu gewinnen für den eigenen Tätigkeitsbereich, z.B. das eigene etablierte Business, das vor neuen Herausforderungen durch neue Technologien steht. Eine solche Interessenlage treibt auch Konzerne und institutionelle Investoren im Bereich des Corporate Venture Capital an.

5. Zugang zu anderen Netzwerken

Als Business Angel bringt man nicht nur sein eigenes Netzwerk ein. Man erhält umgekehrt natürlich auch Zugang zu neuen Netzwerken. Die Gründer bringen möglicherweise bereits selbst ein spannendes eigenes Umfeld mit. Dann entstehen aus der Aktivität des Ventures selbst nach und nach ganz neue Netzwerkzugänge. Und schließlich ist man in vielen Fällen nicht der einzige Investor im Cap Table und stößt im Investorenumfeld des Beteiligungsunternehmens auf viele interessante Personen, die allesamt ein eigenes Netzwerk in den Beteiligungskontext einbringen. Wenn es sich dabei um regelmäßig aktive Investoren handelt, ist dies nicht selten die Quelle für den künftigen eigenen Dealflow.

6. Entrepreneurial Spirit and a lot of fun

Schließlich schafft die Beteiligung an Start-ups in der Regel nicht nur Zugang zu spannenden Netzwerken, sondern vor allem auch zu inspirierenden Personen. Entrepreneure und Start-up-Teams, die mit großer Kreativität eigene Ideen entwickeln und diese mit viel Engagement und Leidenschaft realisieren, erzeugen oftmals einen ganz besonderen Entrepreneurial Spirit, der sehr belebend und inspirierend auf das gesamte Umfeld eines Ventures wirkt. Die Arbeit mit derart motivierten Machern macht in aller Regel sehr großen Spaß. Und das nicht nur bei den Unternehmen, an denen man selbst beteiligt ist, sondern auch bei den vielen Gründern und Entrepreneuren, mit denen man Kontakt hat, bei denen ein Investment aber am Ende möglicherweise gar nicht zustande kommt.

Fazit

Die vorstehende kurze Aufzählung an nicht monetären Faktoren, die in der einen oder anderen Weise auf das Engagement in einem Start-up einwirken, kann sicherlich um zahlreiche weitere Punkte ergänzt werden, die hier keine Erwähnung gefunden haben. Exemplarisch dürfte aber bereits deutlich geworden sein, dass Angel-Investments mit vielschichtigen Erwartungen in ganz unterschiedlichen Dimensionen verbunden sind.

Das Potenzial für eine angemessene Kapitalrendite muss im Prinzip immer gegeben sein, damit von einem Angel-Investment gesprochen werden kann. In aller Regel kommen – in unterschiedlicher Ausprägung – aber auch nicht monetäre Faktoren hinzu, die zu einer Gesamtrendite beitragen und damit darüber entscheiden, ob ein Inves tor eine Beteiligung am Ende als erfolgreich beurteilt oder nicht.

Derjenige Investor, für den die nicht monetären Komponenten im Vordergrund stehen, kann sich dabei getrost auf einzelne für ihn spannende Unternehmen beschränken und diese eng und intensiv begleiten. Für diejenigen Investoren, die eine klare monetäre Renditeerwartung haben, ist dagegen eine ausreichende Portfoliodiversifizierung, also die Streuung der für dieses Anlagesegment verfügbaren Mittel, auf perspektivisch mindestens zehn bis 15 Einzelinvestments zwingend, um dem damit verbundenen hohen Risiko ausreichend Rechnung zu tragen.

Jeder Business Angel tut gut daran, sich selbst über seine persönliche Motivlage und seine individuelle Renditeerwartung ausreichend Rechenschaft abzulegen. Diejenigen, die sich darüber klar sind und nicht zuletzt deshalb teilweise über viele Jahre schon erfolg reich in diesem Bereich tätig sind, strahlen eine unter Business Angels nicht selten zu beobachtende fast schon eigentümliche Begeisterung für die Sache aus. Das zeigt, das Angel Investing nicht einfach eine weitere Anlageklasse im eigenen Finanzportfolio ist, sondern ein inspirierendes Betätigungsfeld, das großartige neue Erfahrungen, viele interessante Begegnungen mit ganz unterschiedlichen und zumeist sehr spannenden Menschen mit sich bringt. Und vor allem unheimlich viel Spaß macht.

Autor: Arne Paul Oltmann; Erstmals veröffentlicht in: Günther, Ute/Kirchhof, Roland (Hrsg.): Angel Investing at its best: Leitfaden für Business Angels II, 2018, München, GoingPublic Media AG

Was Angel-Investoren motiviert

March 12th, 2019 Posted by Invest-News 0 thoughts on “Was Angel-Investoren motiviert”

Die Antwort auf die Frage: „Warum investiert eigentlich ein Business Angel?“ ist – wie wir sehen werden – keinesfalls trivial und steht in engem Zusammenhang mit der immerhin ab und an gestellten Frage nach der Rendite von Angel- Invest ments. Und spätestens an dieser Stelle wird es sehr interessant, weil sich die Rendite, also das Verhältnis von Ertrag zum eingesetzten Kapital – und zur eingesetzten Zeit! – bei Angel-Investments nur schwer bestimmen lässt und durchaus vielschichtig gesehen werden kann. Angel Investing reicht weit über den Bereich der reinen Kapitalanlage hinaus und ragt immer auch mehr oder weniger stark in Bereiche hinein, in denen es um aktives Mitwirken und eine sinnstiftende Beschäftigung geht.

Um die Renditeerwartung von Business Angels behandeln zu können, müssen wir zunächst mit einer kurzen definitorischen Abgrenzung beginnen. Gemeinhin anerkannt ist die Definition eines Business Angels als jemand, der sich in einer frühen Phase finanziell an Unternehmen beteiligt und gleichzeitig die Unternehmer mit Know-how und Kontakten unterstützt, sie also aktiv begleitet. Dies wird oft sinnbildlich als ein Engel mit zwei Flügeln dargestellt: auf der einen Seite das Kapital, auf der anderen Seite die aktive Unterstützung. Konstituierend für die Definition eines Business Angels ist zudem die Abgrenzung zum sogenannten Family&Friends Investor, der aus dem persönlichen Umfeld eines kapitalsuchenden Gründers kommt und zum Beispiel in ein Familienmitglied investiert, um dieser Person zu helfen und sie um ihrer selbst willen zu unterstützten. Eine solche Investmententscheidung fußt nicht zwingend auf rationalen Entscheidungsgründen. Die Amerikaner sprechen hier von Love Money in Abgrenzung zu Smart Money. Der Business Angel dagegen verfügt über ein grundlegendes Geschäftsverständnis und investiert in ein aus seiner Sicht vielversprechendes Business. Er investiert auch und vor allem in die handelnden Personen, aber nicht um ihrer selbst willen, sondern wegen ihrer besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen. Und schließlich -und das ist hier der wesentliche Punkt- erwartet ein Business Angel immer eine Rendite auf sein eingesetztes Kapital. Das heißt, er trifft eine Kapitalanlageentscheidung.

Kapitalrendite als Motiv?

Da die typischerweise sehr frühphasigen Angel-Investments gleichzeitig auch sehr risiko behaftet sind, erwarten Business Angels für ihr Investment im Gegenzug in aller Regel eine sehr hohe Rendite: über das gesamte Portfolio demnach einen Return auf das eingesetzte Kapital von im Durchschnitt vielleicht etwa 20–30%, für jedes einzelne Investment aber von mindestens 1000%, also einem Faktor 10 oder mehr auf das eingesetzte Kapital. Nicht aus Gier, sondern weil man für das Einzelinvestment mit einer hohen Ausfallwahrscheinlichkeit kalkuliert und die wenigen erfolgreichen Investments auch das eingesetzte Kapital der erfolglosen Investments kompensieren müssen.

So weit die Erwartungshaltung, wie sie sich in nahezu allen Abhandlungen, Interviews und Aussagen zu diesem Thema widerspiegelt. Inwieweit diese Erwartungen auch realisiert werden, ist kaum zu beurteilen, da es so gut wie keine belastbaren Daten dazu gibt. Angel-Investments werden nicht systematisch statistisch erfasst. Der Business Angels-Markt ist sehr heterogen und unübersichtlich. Nur ein kleiner Teil der Akteure ist in Netzwerken und Clubs organisiert. Auch Befragungen sind schwierig. So können Auskünfte zur durchschnittlichen Rendite verlässlich erst nach Abschluss eines Investments gegeben werden. Mithin stehen für belastbare Auskünfte nur Angels zur Verfügung, die auf eine relevante Zahl von Exits zurückblicken. Und schließlich führt die Tatsache, dass Angel-Investments regelmäßig mit einem hohen persönlichen Involvement über einen langen Zeitraum einhergehen, bei Befragungen zu dem zusätzlichen Problem, dass es bei der Beantwortung vermutlich zu weiteren Verzerrungen im Sinne einer nachträglichen Rechtfertigung kommt, in dem realisierte Investmentrenditen positiver dargestellt werden, als sie tatsächlich waren. Die Sozialpsychologie spricht hier von Dissonanzauflösung.

Im Vergleich zu privaten Angel-Investments ist die statistische Datenlage zu Beteiligungsaktivität und zum Erfolg von institutionellen Anlegern deutlich besser. Gleichwohl zeichnen die Ergebnisse solcher Untersuchungen nicht unbedingt ein besonders positi ves Bild mit Blick auf den Renditeerfolg. Es gibt durchaus relevante Stimmen, die in Abrede stellen, dass Renditen in Höhe von 20–30% in der Realität tatsächlich erreicht werden. Beispielhaft – und möglicherweise besonders kritisch – ist eine Studie der EVCA und Thomson Reuters aus dem Jahr 2013 (Pan European Private Equity Performance Benchmark Study) zu nennen, die für 446 Venture Capital-Fonds aus Euro pa im Seed- und Earlystage-Bereich eine durchschnittliche jährliche Rendite von -2,13%, also gar eine Negativrendite ausweist. Immerhin hat in diesem Fall zumindest das Fondsmanagement an den Fees verdient. Es ist natürlich grundsätzlich diskussionswürdig, ob ein Analogschluss zum Venture Capital-Bereich zulässig und überhaupt aussagekräftig ist.

Sicherlich gibt es sowohl Argumente, die für eine bessere Performance von Business Angels sprechen würden. Sie sind oftmals erfahrene Unternehmer, sie investieren ihr eigenes Geld und sind keine angestellten Manager. Umgekehrt gilt aber auch, dass Angel-Investoren im Vergleich zu Venture Capital-Gesellschaften tendenziell in früheren Phasen investieren und deshalb einem höheren Risiko ausgesetzt sind.

Am Ende muss man wohl akzeptieren, dass es aus heutiger Sicht keine verlässliche statistische Antwort auf die Frage nach dem monetären Renditeerfolg von Angel- Investments gibt. Ohnehin muss diese Frage jeder Angel-Investor für sich selbst beantworten.

Wahrscheinlich ist es hier wie in vielen anderen Bereichen auch: Es wird eine ganze Reihe an Business Angels geben, die hervorragende Investmententscheidungen treffen und damit eine sehr gute durchschnittliche Kapitalrendite erwirtschaften. Und es wird auf der anderen Seite eine große Zahl an Akteuren geben, die keine angemessene Rendite bzw. sogar Negativrenditen erzielen.

Nicht monetäre Rendite als Motiv?

Ich persönlich vermute sogar, dass es einen substanziellen Anteil an Angel-Investoren gibt, die sich – bei grundsätzlich vorhandener Renditeerwartung – noch nicht einmal Rechenschaft über ihre finanzwirtschaftlichen Erfolge ablegen und gleichwohl ihrer Invest mentaktivität mit Eifer und Freude nachgehen. Das führt uns zur nicht monetären Rendite. Denn wie der Input eines Angel-Investments aus zwei Komponenten bzw. Flügeln – Kapital und aktives Engagement – besteht, so besteht auch der Output, die Rendite, aus zwei Komponenten: zum einen aus einer monetären Rendite auf das eingesetzte Kapital, zum anderen aus einer Rendite auf das geleistete Engagement. Und letztere ist ebenfalls sehr vielschichtig.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und eine saubere begriffliche Schärfung und Abgren zung sollen nachfolgend verschiedene Motivlagen dargestellt werden, die bei Angel-Investoren vielfach zu beobachten sind und deshalb sicherlich als Bestandteile einer nicht monetären Rendite betrachtet werden können.

1. Eigenes Wissen weitergeben

Eine wesentliche Motivation für die Beteiligung an jungen Start-ups und der aktiven Begleitung junger Unternehmer ist sicherlich der Wunsch, eigenes Wissen und eigene Erfahrungen zu teilen und an eine jüngere Generation weitergeben zu können. Viele Business Angels sind selbst ehemalige Entrepreneure und langjährige Unternehmer, die ihr Unternehmen erfolgreich verkauft haben und nun die Zeit und das Kapital für solche Investments haben. Dieser Typus ist geradezu prototypisch für die Person des Business Angels. Aus der langjährigen unternehmerischen Tätigkeit verfügt er über einen umfangreichen praktischen Erfahrungsschatz, viel Methodenwissen, große Wirtschaftskompetenz und im besten Fall sogar die passenden Markt- und Branchenkenntnisse. Dieses Know-how findet nach dem eigenen Unternehmensverkauf keine adäquate Anwen dung mehr und sucht nach neuen Einsatzfeldern. Was der Familienunternehmer an seinen eigenen Nachwuchs weitergibt, teilt der Business Angel mit einer jüngeren Generation an motivierten und wissbegierigen Gründern und unterstützt diese so bei ihren eigenen Vorhaben.

2. Eigenes Wissen und das eigene Netzwerk sinnvoll für sich selbst nutzen

Ähnlich gelagert ist die Motivlage, das eigene Wissen und eine gute Vernetzung in die Branche weiterhin sinnvoll für sich selbst zu nutzen und einzusetzen. In dieser Rolle kann man sich sehr gut einen weiteren Prototyp der Business Angel-Landschaft vorstellen: den jungen erfolgreichen Digitalunternehmer, der sein Start-up nach Gründung und raschem Skale-up erfolgreich an einen strategischen Investor verkaufen konnte. Nach dem Exit hat er im Alter von Anfang bis Mitte dreißig viel Zeit, einen ausreichenden Kapitalstock und weiterhin beste Kontakte in die einschlägige Venture- Szene – er ist ja noch Teil davon. Vermutlich verfügt er zudem über ein hervorragendes Technologieverständnis. Weil er neue Geschäftsmodelle schnell versteht und jungen Unternehmen viele Türen öffnen kann, kann er neben seinem finanziellen Engagement mit wenig Zeitaufwand viel Mehrwert für das Venture schaffen und sich auf diesem Wege für sich selbst rasch ein schönes Beteiligungsportfolio aufbauen.

3. Be Part of the Game

Das Interesse an einem Start-up kann natürlich auch ganz einfach aus dem Wunsch entstehen, Teil von etwas zu sein, was entweder besonders sinnstiftend und/oder gesell schaftlich besonders relevant ist. Oder etwas, das einfach nur sehr spannend und interessant ist. Im ersten Fall basiert die Motivation möglicherweise auf gemeinsam geteilten Werten und Überzeugungen bis hin zu dem Bedürfnis, Teil von etwas Größerem oder gar Teil einer Mission zu sein. Das ist in etwa auch ein wesentlicher Treiber für Impact-Investments. Im zweiten Fall mag das Motiv deutlich leichtherziger sein und eher aus dem Spaß an der Sache resultieren. Je näher der Gegenstand des Ventures an der persönlichen Lebens welt ist, desto größer wird sicherlich auch ein persönliches Interesse am Produkt selbst oder an dem Tätigkeitsumfeld sein. Ein in der Filmwirtschaft aktiver Investor hat es einmal so formuliert: „Let me make my money back and give me something on top – give me an experience I could not have otherwise.“ Vielleicht durfte er mal als Komparse mitspielen oder einen Star in Cannes über den roten Teppich begleiten. Wer weiß?

4. Up to date bleiben

Ein weiteres Motiv, als Angel-Investor aktiv zu sein, ist artverwandt mit dem Wunsch, sein eigenes Wissen zu teilen. Nur ist in diesem Fall der Erkenntnisstrom umgekehrt: Das Wissen fließt vom jungen Start-up zum Investor. Es ist der Wunsch, up to date zu bleiben. Wie könnte man besser und näher an aktuellen technischen Fragestellungen, Markttrends und unternehmerischen Themen und Fragestellungen teilhaben, als es ein aktiver Angel-Investor kann, der als „Teilhaber“ darin involviert ist und aus erster Hand Einblicke in neue Ideen, Geschäftsmodelle und Technologien erhält. Die Quelle für das Interesse reicht hier sicherlich von reiner Neugier und dem Wunsch nach Horizonterweiterung bis hin zu einem professionellen Interesse, neue Erkenntnisse zu gewinnen für den eigenen Tätigkeitsbereich, z.B. das eigene etablierte Business, das vor neuen Herausforderungen durch neue Technologien steht. Eine solche Interessenlage treibt auch Konzerne und institutionelle Investoren im Bereich des Corporate Venture Capital an.

5. Zugang zu anderen Netzwerken

Als Business Angel bringt man nicht nur sein eigenes Netzwerk ein. Man erhält umgekehrt natürlich auch Zugang zu neuen Netzwerken. Die Gründer bringen möglicherweise bereits selbst ein spannendes eigenes Umfeld mit. Dann entstehen aus der Aktivität des Ventures selbst nach und nach ganz neue Netzwerkzugänge. Und schließlich ist man in vielen Fällen nicht der einzige Investor im Cap Table und stößt im Investorenumfeld des Beteiligungsunternehmens auf viele interessante Personen, die allesamt ein eigenes Netzwerk in den Beteiligungskontext einbringen. Wenn es sich dabei um regelmäßig aktive Investoren handelt, ist dies nicht selten die Quelle für den künftigen eigenen Dealflow.

6. Entrepreneurial Spirit and a lot of fun

Schließlich schafft die Beteiligung an Start-ups in der Regel nicht nur Zugang zu spannenden Netzwerken, sondern vor allem auch zu inspirierenden Personen. Entrepreneure und Start-up-Teams, die mit großer Kreativität eigene Ideen entwickeln und diese mit viel Engagement und Leidenschaft realisieren, erzeugen oftmals einen ganz besonderen Entrepreneurial Spirit, der sehr belebend und inspirierend auf das gesamte Umfeld eines Ventures wirkt. Die Arbeit mit derart motivierten Machern macht in aller Regel sehr großen Spaß. Und das nicht nur bei den Unternehmen, an denen man selbst beteiligt ist, sondern auch bei den vielen Gründern und Entrepreneuren, mit denen man Kontakt hat, bei denen ein Investment aber am Ende möglicherweise gar nicht zustande kommt.

Fazit

Die vorstehende kurze Aufzählung an nicht monetären Faktoren, die in der einen oder anderen Weise auf das Engagement in einem Start-up einwirken, kann sicherlich um zahlreiche weitere Punkte ergänzt werden, die hier keine Erwähnung gefunden haben. Exemplarisch dürfte aber bereits deutlich geworden sein, dass Angel-Investments mit vielschichtigen Erwartungen in ganz unterschiedlichen Dimensionen verbunden sind.

Das Potenzial für eine angemessene Kapitalrendite muss im Prinzip immer gegeben sein, damit von einem Angel-Investment gesprochen werden kann. In aller Regel kommen – in unterschiedlicher Ausprägung – aber auch nicht monetäre Faktoren hinzu, die zu einer Gesamtrendite beitragen und damit darüber entscheiden, ob ein Inves tor eine Beteiligung am Ende als erfolgreich beurteilt oder nicht.

Derjenige Investor, für den die nicht monetären Komponenten im Vordergrund stehen, kann sich dabei getrost auf einzelne für ihn spannende Unternehmen beschränken und diese eng und intensiv begleiten. Für diejenigen Investoren, die eine klare monetäre Renditeerwartung haben, ist dagegen eine ausreichende Portfoliodiversifizierung, also die Streuung der für dieses Anlagesegment verfügbaren Mittel, auf perspektivisch mindestens zehn bis 15 Einzelinvestments zwingend, um dem damit verbundenen hohen Risiko ausreichend Rechnung zu tragen.

Jeder Business Angel tut gut daran, sich selbst über seine persönliche Motivlage und seine individuelle Renditeerwartung ausreichend Rechenschaft abzulegen. Diejenigen, die sich darüber klar sind und nicht zuletzt deshalb teilweise über viele Jahre schon erfolg reich in diesem Bereich tätig sind, strahlen eine unter Business Angels nicht selten zu beobachtende fast schon eigentümliche Begeisterung für die Sache aus. Das zeigt, das Angel Investing nicht einfach eine weitere Anlageklasse im eigenen Finanzportfolio ist, sondern ein inspirierendes Betätigungsfeld, das großartige neue Erfahrungen, viele interessante Begegnungen mit ganz unterschiedlichen und zumeist sehr spannenden Menschen mit sich bringt. Und vor allem unheimlich viel Spaß macht.

Autor: Arne Paul Oltmann; Erstmals veröffentlicht in: Günther, Ute/Kirchhof, Roland (Hrsg.): Angel Investing at its best: Leitfaden für Business Angels II, 2018, München, GoingPublic Media AG